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Olaf Scholz Foto: spd
Wahlkampf 2021

2. September 2021: Aus der Mottenkiste: die Rote-Socken-Kampagne der CDU/CSU

Der Union scheinen die Felle davozuschwimmen. Die neuesten Umfrageergebnisse sehen die Sozialdemokraten um unseren Kanzlerkandidaten Olaf Scholz im Aufwind. Damit hat im 'schwarzen' Lager niemand gerechnet.
Argumentativ kommt die Union offensichtlich auch nicht weiter.
Da naht die vermeintliche Rettung: im Konrad-Adenauer-Haus findet man in einer antiquierten Kommode in der alleruntersten Schublade zwei, inzwsichen schon von den Motten angefressene Fußbekleidungsstücke: rote Socken!
Mit dem Schreckensszenario einer Rot-Grün-Roten (R2G) - Koalition sollen verlorengegangene Wählerstimmen zurück erobert werden. Die CDU/CSU warnt vor einem 'Linksrutsch'.
Ein durchsichtiges und unglaubwürdiges Unterfangen, diese 'Rote Socken 2.0' - Kampagne.
Und jetzt mischt sich dann doch noch die eher wahlkampfmüde Angela Merkel in die Debatte ein: sie würde niemals eine Koalition eingehen, an der die Linke beteiligt sei. Ob dies von Olaf Scholz geteilt werde oder nicht, sei offen, und das sei für die Zukunft Deutschlands ein gewaltiger Unterschied zwischen ihm und ihr.
Armselig!
Die Unioner wärmen also ihre Kampagne, mit der sie es 1994 schon einmal versuchten, wieder auf. Die 'letzte Patrone' und ein Ausdruck größerer Verzweiflung!
Dabei sollte (und ist ja vermutlich auch) Laschet und Co. eigentlich klar sein, dass ein Bündnis Rot-Grün-Rot nicht sonderlich wahrscheinlich ist. Stand heute ist ein solches Bündnis mathematisch zwar möglich, inhaltlich aber eher nicht. Das liegt vor allem auch an den außenpolitischen Forderungen der Linken.
Olaf Scholz hat bereits mehrfach klar und deutlich zum Ausdruck gebracht, welche Bedingungen er an eine künftige Regierungsbildung knüpft, z.B. an Bekenntnisse zur NATO und zur EU.
Olaf Scholz: " Ich werde darüber auch nicht irgendwie verhandeln, mit niemandem."
Überlassen wir den anderen ihre Rot-Socken-Theorie und konzentrieren uns weiter auf unseren Wahlkampf. Am 26.9. wird gewählt und gezählt, und bis dahin kämpfen wir um jede Stimme. Erststimme für Reem Alabali-Radovan und Zweitstimme für unsere SPD.
Packen wir es an!

02.09.2021/H.E.

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